Die Rückkehr zur DREMA 2025 in Poznań fühlte sich vertraut an, brachte aber eine neue Dynamik mit sich. Im Vorjahr standen unsere Vision und das erste persönliche Treffen des Teams im Mittelpunkt. Diesmal ging es um Umsetzung und den Nachweis im realen Betrieb.
Die Messe blieb der lebendige Treffpunkt der mitteleuropäischen Holzindustrie. Für RollingWood hatte sich das Gespräch jedoch verändert: Wir sprachen nicht mehr nur darüber, was möglich wäre, sondern zeigten, was wir bereits umsetzen.
Vom Strandwagen zur praxiserprobten 3D-Lösung
Langjährige Begleiter erinnern sich an unseren umgebauten Strandwagen, mit dem wir im Vorjahr das Prinzip der Stereokamera demonstrierten. Auch diesmal war er dabei – nun konnten wir daneben echte Ergebnisse aus dem Betrieb zeigen.

Wir präsentierten die Ergebnisse unserer Volume Measurement Gates. Seit der letzten Messe haben wir zwei neue Messportale erfolgreich in Betrieb genommen. Damit belegen wir, dass unsere Intel-basierte Stereokameratechnik robuste, zentimetergenaue 3D-Modelle beladener Lkw unter realen Einsatzbedingungen liefert.
Der Publikumsmagnet des Jahres passte allerdings in jede Hosentasche.
LiDAR in der Hand
Auf der DREMA stellten wir Pile3D offiziell vor, unsere mobile Lösung zur Vermessung von Holzpoltern am Straßenrand. Da die polnischen Staatsforste die Digitalisierung intensiv vorantreiben, hätte der Zeitpunkt kaum besser sein können.
Während die Branche mit fotobasierten 2D-Verfahren experimentiert, zeigten wir, warum Tiefeninformationen entscheidend sind. Mit dem LiDAR-Sensor moderner iPhones genügen zwei Wege am Holzpolter entlang, um ein präzises 3D-Modell zu erzeugen. Es erfasst Höhenprofile, Bodenverlauf und einzelne Stammdurchmesser in einer Detailtiefe, die reine Fotografie nicht erreicht.
Partnerschaften vertiefen, Zukunft gestalten
Auf der Messe ging es nicht nur um Technologie, sondern vor allem um die Menschen, die sie einsetzen. Wir trafen Partner führender Unternehmen wieder, mit denen wir seit dem vergangenen Jahr eng zusammenarbeiten.
Die Rückmeldungen waren eindeutig: Die Branche möchte über grobe Schätzungen hinausgehen. Gefragt sind Transparenz und Genauigkeit, wie sie nur echte 3D-Messungen liefern. Ob bei Gesprächen über Pilotprojekte mit Entscheidungsträgern aus der Forstwirtschaft oder bei Vorführungen unserer automatisierten Messportale für Sägewerksbetreiber – das Interesse an unserem Ansatz war deutlich spürbar.
Der Mensch im Mittelpunkt
Natürlich gehörte auch der Teamgeist zum Messeauftritt. Die DREMA bot unserem internationalen Team erneut die Gelegenheit, an einem Ort zusammenzukommen. Zwischen Vorführungen und Gesprächen teilten wir Mahlzeiten, diskutierten über die Zukunft der Forstwirtschaft und feierten, was wir innerhalb von zwölf Monaten erreicht hatten.

Bei der Abreise aus Poznań war unser weiterer Weg klar: Wir gehen vom Testen zum verlässlichen Einsatz über und bringen die Präzision digitaler Messungen in Europas Wälder und Werkseinfahrten.
Vielen Dank an alle, die uns am Stand besucht haben. Wir sehen uns im Wald!